...angedacht

Bei der Ideensuche für diesen Text bin ich über den aktuellen Monatsspruch gestolpert. Oh – hoppla – dersteht doch im Zusammenhang mit einem meiner Lieblingstexte: Da will ich Euch den Zusammenhang natürlich nicht vorenthalten:
Alles hat seine Zeit  (Prediger 3)
1 Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit:
2 Geborenwerden und Sterben, Pflanzen und Ausreißen,
3 Töten und Heilen, Niederreißen und Aufbauen,
4 Weinen und Lachen, Klagen und Tanzen,
5 Steinewerfen und Steinesammeln, Umarmen und Loslassen,
6 Suchen und Finden, Aufbewahren und Wegwerfen,
7 Zerreißen und Zusammennähen, Schweigen und Reden,
8 Lieben und Hassen, Krieg und Frieden.
9 Was also hat der Mensch davon, dass er sich abmüht?
10 Ich habe erkannt, was für eine schwere Last das ist, die Gott den Menschen auferlegt hat.
11 Für alles auf der Welt hat Gott schon vorher die rechte Zeit bestimmt. In das Herz des Menschen hat er den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist. Aber der Mensch kann Gottes Werke nie voll und ganz begreifen.
12 So kam ich zu dem Schluss, dass es für den Menschen nichts Besseres gibt, als fröhlich zu sein und das Leben zu genießen.
13 Wenn er zu essen und zu trinken hat und sich über die Früchte seiner Arbeit freuen kann, ist das Gottes Geschenk.

Salomon wird nachgesagt ein sehr weiser Mensch gewesen zu sein. Er hat viel nachgedacht – und wichtiger noch – er hat viel vom Leben begriffen. Von ihm will ich lernen – mich von ihm will ich mich inspirieren lassen. Und der zentrale Teil an seiner Aussage scheint mir Vers 12 und 13: „So kam ich zu dem Schluss, dass es für den Menschen nichts Besseres gibt, als fröhlich zu sein und das Leben zu genießen. Wenn er zu essen und zu trinken hat und sich über die Früchte seiner Arbeit freuen kann, ist das Gottes Geschenk.“ Das ist doch mal ein Vorsatz: Ich will fröhlich sein, das Leben genießen und die Geschenke Gottes dankbar annehmen.

Anja Roller

© 2016 Evangelisches Jugendwerk Bezirk Calw. All Rights Reserved.