Die KICK-Predigt vom 27.11.2016 "wortwörtlich" von Sebastian Steinbach

Die Bibel lesen
„Wie kann ich die Bibel auslegen?“ „Wie kann ich die Bibel verstehen?“ „Muss ich alles wortwörtlich nehmen, was in der Bibel steht, oder kann man manches auch freier auslegen?“
Das waren so die Fragen, die an mich in der Vorbereitung herangetragen wurden. Und wisst Ihr was? Gute Fragen! Aber ich werde NICHT über diese Fragen predigen. Und zwar aus folgendem Grund: Das Hauptproblem von den allermeisten von uns ist NICHT, dass wir so viel Bibel lesen und deshalb so wahnsinnig viel biblische Texte im Kopf haben, über deren Auslegung wir uns dann den Kopf zerbrechen. Sondern das Hauptproblem von den allermeisten von uns ist, dass wir so wenig Bibel lesen und dass uns das Wenige, das wir lesen, uns auch noch so furchtbar wenig vom Hocker haut.
So weit, so schlecht. Das zusätzlich Fiese ist noch, dass wir uns daran im Grunde gewöhnt haben. Den anderen geht’s ja genauso …


Aber wisst Ihr was? Alle Christen, die mir im Glauben Vorbilder geworden sind (sei es, dass ich sie persönlich kenne, sei es, dass ich eine Biografie über sie gelesen habe), haben irgendeine besondere Verbindung zur Bibel. Lesen vergleichsweise viel und gerne in der Bibel. Und erleben die Bibel als spannend, beglückend, wuchtig, anstößig, heilsam – oder mit einem Wort: lebensverändernd. Es MUSS also möglich sein, ein solch liebevolles, sehnsuchtsvolles Verhältnis zur Bibel zu bekommen. Und genau dafür möchte ich heute werben. Genau dafür möchte ich Euch heute Tipps geben.
1. Beziehung statt Information
Wer von Euch liest wenigstens ab und zu in der Bibel?
Warum?
Ich behaupte: das wichtigste Ziel, die Bibel zu lesen, besteht darin, Zeit mit Gott zu verbringen. Wenn die Bibel wirklich Gottes Wort ist (wenn er da redet), dann gibt es keine sicherere, intensivere Möglichkeit als das Bibellesen, um mit Gott Zeit zu verbringen. Ich glaube, dass es einen entscheidenden Unterschied macht, ob wir die Bibel lesen, um daraus irgendwelche Informationen zu erhalten, oder ob wir die Bibel lesen, weil wir Zeit mit Gott verbringen möchten.
An manchen Tagen möchte Gott, dass Ihr in der Bibel lest und nichts, aber auch gar nichts dabei lernt: er will Euch nicht korrigieren, Euch nichts beibringen oder sonstwas. Er will einfach nur Zeit verbringen mit Euch. Er will es genießen, mit Euch zusammen zu sein; dass Ihr innerlich da seid und zuhört und eintaucht in das, was Menschen mit Gott erlebt haben.
Ich bitte Euch: Fangt damit an, Bibel zu lesen, um Zeit mit Gott zu verbringen.
2. Die Erwartungen hochschrauben
Im Normalfall stimmen unsere Erwartungen in etwa mit dem überein, was wir erleben. Wenn wir uns auf eine Party oder einen Film freuen, wenn wir mit froher und gespannter Stimmung da hingehen, dann wird es meistens auch gut (weil wir innerlich offen sind für das Gute, weil wir innerlich gespannt sind und bereit, das Gute zu würdigen). Wenn wir mit missmutigem Gesicht, schlechter Laune und der inneren Einstellung da hingehen „Mann, wird das bestimmt eine scheiß Party bzw. ein grottenschlechter Film“, dann werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit ein frustigen Abend erleben.
Dasselbe gilt für die Bibel. Unsere Erwartungen sind entscheidend.
Ich frage Euch also: mit welcher Erwartung lest Ihr die Bibel (wenn Ihr sie lest)?
König David hat mal einen unfassbar langen Psalm über das Wort Gottes geschrieben. Hier ein paar Auszüge: „Gerne denke ich über deine Ordnungen (= dein Wort) nach, achten will ich auf die Wege, die du vorgegeben hast. An deinen Bestimmungen habe ich große Freude, dein Wort will ich niemals vergessen. Öffne mir die Augen, damit ich die Wunder erkenne, die dein Gesetz (= dein Wort) enthält! (…) Deine Zusagen sind für mich wie Gaumenfreuden, ja, sie sind süßer noch als Honig! Dein Wort leuchtet mir dort, wo ich gehe; es ist ein Licht auf meinem Weg. Was du in deinem Wort bezeugst, ist mein kostbarer Besitz für alle Zeit, es erfüllt mein Herz mit großer Freude.“ (aus Psalm 119)
Es scheint also möglich zu sein, die Bibel mit solchem Genuss zu lesen. Aber um das zu erleben, müssen wir unsere Erwartungen hochschrauben. Müssen wir erwarten, dass Gott uns wirklich begegnet. Müssen uns darüber im Klaren sein, dass es ein Privileg ist, persönlich im Wort Gottes lesen zu können. Wir müssen nicht Bibel lesen, wir dürfen es und können es.
Wenn Ihr Euch das nächste Mal ans Bibellesen macht, dann schlage ich folgendes Gebet vor: „Gott, ich freue mich auf diese Zeit. Ich weiß nicht, was du heute vorhast, aber ich bin sehr offen für alles. Bitte nutze die Zeit, mich näher zu dir zu ziehen, damit ich näher bin an deiner Freude, an deinem Frieden, an deiner Liebe.“
3. Nicht irritieren lassen
Die Bibel ist kein leserfreundlich geschriebener Roman. Die Bibel ist anders als alle anderen Bücher weltweit. Es kann also sehr gut sein, dass wir uns trotz hoher Erwartungen manchmal schwer tun mit einem Text. Dass die Gedanken abschweifen. Dass sich Fragen ergeben, die wir gerne jemanden fragen würden – aber leider ist niemand da.
In all diesen Situationen gilt: nicht irritieren lassen. Fangt die Gedanken einfach immer wieder ein, kehrt immer wieder zurück zum Text. Haltet die Erwartung hoch. Und macht Euch klar: Gottes Wort dringt auch in Schichten ein, die wir gar nicht bemerken. Es ist
möglich, dass Gott durch einen biblischen Text in uns etwas bewirkt, das wir gar nicht bemerken.
Und bei Fragen: Zum einen kauft Euch eine Studienbibel (sehr empfehlenswert), da wird Vieles erklärt und viele Fragen beantwortet. Zum anderen: redet mit Gott über Eure Fragen. Packt das, was der Text bei Euch auslöst (oder auch nicht auslöst) in ein Gebet. Beginnt mit Gott darüber zu sprechen. Nehmt es ernst, dass Bibellesen Zeit mit Gott ist (und Gespräch gehört selbstverständlich dazu).
4. Den ganzen Film schauen
Kennt ihr das? Ein Lehrer schaut mit Euch einen Film, unterbricht diesen Film aber – in bester pädagogischer Absicht - alle paar Minuten, um mit Euch zu reflektieren, was Ihr da gerade gesehen habt und was das mit Eurem aktuellen Thema zu tun hat und ob Ihr mitgekriegt habt, welche Anspielungen in der Szene drin waren, usw. usf. Nervt, oder? Kein wirklicher Genuss. Und jetzt stellt Euch noch vor, dieser Austausch über die einzelnen Szenen würde nicht nur kurz (also zwei-drei Minuten) dauern, sondern eine ganze Schulstunde. Die nächste kurze Szene würdet Ihr erst beim nächsten Mal gucken. Dann wieder lange reden. Dann wieder die nächste kurze Szene die Woche drauf. Und immer so weiter. Es würde Wochen und Monate dauern, bis der ganze Film endlich geschaut wäre.
Was bei einem Film unendlich ätzend wäre, ist genau die Art, wie Viele von uns Bibel lesen. Die meisten von uns lesen nur die Losungen. Oder ein paar Verse. Oder eine kleine Geschichte. Vielleicht sogar mal ein ganzes Kapitel. Aber das ist es dann auch. Und dann wundern wir uns darüber, dass sich kein wirklicher „Flow“ ergibt. Jetzt will ich nicht sagen, dass das intensive Lesen von einigen wenigen Versen sinnlos wäre – ganz und gar nicht. Aber erst dann, wenn wir den ganzen Film gesehen haben. Wusstet Ihr, dass es im Durchschnitt gerade mal vier Minuten braucht, um ein Kapitel in der Bibel zu lesen? Wenn Ihr also das nächste Mal zur Bibel greift, dann setzt Euch hin und lest ein ganzes Buch. Mehr als die Hälfte aller 66 Bücher der Bibel lassen sich in weniger als einer halben Stunde lesen. Nehmt Euch eins davon vor: Philipperbrief, Epheserbrief, 2. Timotheusbrief, 1. Johannesbrief, das Buch Jona, … In weniger als einer halben Stunde seid Ihr durch. Und Ihr werdet sehr davon profitieren!
Nur in den seltensten Fällen wissen wir nämlich abends noch, welche paar Verse wir am Morgen gelesen haben. Das liegt daran, dass unser Gehirn das große Ganze braucht, um auch das Kleine einordnen zu können. Wenn ich Euch jetzt z.B. eine einzelne Regel von American Football erklären würde (z.B. die „Two-point-conversion“), würdet Ihr das gleich wieder vergessen. Weil Ihr das große Ganze nicht kennt. Wenn Ihr aber schon mehrmals ganze Spiele geschaut hättet und die gesamten Grundregeln von American Football
kennen würdet, würde Euer Gehirn das sofort behalten. Weil es das in den Zusammenhang einordnen kann.
Wenn Ihr also einmal (oder am besten sogar mehrmals) ein ganzes biblisches Buch gelesen habt, fällt es Euch wesentlich leichter, auch die kleinen Abschnitte einzusortieren und zu behalten und etwas damit zu verbinden.
Und was ist mit den umfangreicheren Büchern?
Für diese schlage ich vor, dass Ihr Euch entweder eine bestimmte Kapitelzahl pro Tag vornehmt (also z.B. sechs Kapitel – also immer mehr als nur ein oder zwei Kapitel), oder eine bestimmte Zeitspanne (z.B. eine halbe Stunde). Auf diese Weise kommt Ihr zügig auch durch ein größeres Buch und bekommt einen Eindruck von dem Gesamtwerk.
5. Wiederholen
Ich möchte, dass Ihr ein paar Sätze ergänzt:
- „Haribo macht …“
- „Ikea: Wohnst du noch …“
- „Ritter Sport: Quadratisch, …“
- „Media Markt: ich bin doch …“
Wir alle haben diese Worte im Kopf, weil wir diese Worte weit über hundert Mal irgendwie irgendwo gehört oder gelesen haben. Denn was wiederholt wird, bleibt im Gedächtnis (der Vokabelkasten in Latein lässt grüßen )
Wenn wir einen Bibeltext (ja sogar ein ganzes biblisches Buch) mehrmals lesen, mehrmals wiederholen, wird etwas Großartiges passieren. Der biblische Text bleibt nicht zwischen zwei Buchdeckeln gefangen, sondern beginnt, uns durch unser Leben zu begleiten. Wenn wir über Tage oder gar Wochen in einem einzigen biblischen Buch versinken, hat Gott die Möglichkeit, diese Worte in unser Herz zu schreiben. Und von diesem Herzen aus werden sie unseren Alltag gestalten und prägen. Wenn Frust oder Mutlosigkeit uns überwältigen wollen, wird Gott uns an ein mutmachendes Wort erinnern. Wenn unsere Blicke oder Gedanken zu etwas abirren, was nicht gut ist, wird Gott uns durch ein biblisches Wort neu ausrichten. Wenn uns jemand etwas Schlimmes oder Schönes erzählt, kann es sein, dass uns Gott ein biblisches Wort dazu in Erinnerung ruft, das wir vor Kurzem gelesen haben.
Ein echter Bibel-Liebhaber hat mir mal erzählt: „Wiederholung war für mich die beste Veränderung beim Bibellesen der letzten zwanzig Jahre. Bibellesen ist nicht mehr nur etwas, das ich einmal am Tag praktiziere. Nein, der biblische Text begleitet mich durch meinen Alltag. Das ist aber erst eingetreten, als ich mich entschieden habe, länger in einem Buch, einem Psalm oder einer Geschichte zu bleiben – manchmal sogar mehrere Wochen lang.“
Ein amerikanischer Bibellehrer schreibt: „Bei kürzeren Büchern, die ich eingehender studieren und verinnerlichen will, lautet meine Faustregel: dreißig Mal in dreißig Tagen. Nehmen Sie sich ein kurzes Buch wie den Philipperbrief oder den 2. Timotheusbrief vor und lesen Sie ihn einen Monat lang jeden Tag. Warten Sie ab, was passiert. Schon nach einer Woche werden Sie feststellen, dass Sie einfach etwas Anderes dabei empfinden als vorher. Sie werden z.B. die Charaktere als echte Menschen wahrnehmen. Sie werden sich die Personen vorstellen und ihre Stimmen hören. In den Psalmen und Sprüchen nehme ich mir jeweils ein Kapitel vor, statt das gesamte Buch. Am allerliebsten suche ich mir einen Psalm und lese ihn ein paar Tage oder eine Woche lang jeden Morgen und jeden Abend. Dann gehe ich weiter zum nächsten.“
So. Die ersten drei Punkten gelten immer:
- Beziehung statt Information
- Die Erwartungen hochschrauben
- Nicht irritieren lassen
Die letzten beiden Punkte gelten vor allem dann, wenn Ihr ein neues Buch in der Bibel zu lesen beginnt:
- Den ganzen Film schauen
- Wiederholen
Der nächste Tipp passt in diese zweite Kategorie. Er gilt, wenn Ihr beginnt, ein neues biblisches Buch zu lesen. Er hilft, die Bibel gleich von Beginn an mit Genuss zu lesen.
6. Alleine die Bibel lesen
Lest die Bibel alleine! Ohne Andachtsbuch. Ohne Bibelleseplan. Ohne Kommentar. Ohne Studienbibel. Einfach nur die Bibel. Nur du und Gott und sein Wort.
Jetzt müsst ihr wissen, dass ich Andachtsbücher, Kommentare und Studienbibeln sehr schätze. Aber wenn wir immer gleich zu solchen Hilfsmitteln greifen, schleichen sich falsche Annahmen in unser Unterbewusstsein:
Irrglaube 1: „Ein Bibelkommentar/Predigt hat dasselbe Gewicht wie die Bibel.“
Natürlich würden wir so einen Satz nie offen formulieren. Aber wenn wir die Bibel immer nur mit solchen Hilfsmitteln lesen, lesen wir den biblischen Text im Grunde immer nur durch die Brille eines Anderen. Ein anderer sagt uns dann, was diese Psalmstelle hier bedeutet, was Jesus gemeint oder warum Paulus dieses und jenes geschrieben hat. Im Grunde brauchen wir den Bibeltext dann gar nicht mehr wirklich – wir könnten auch bloß die Anmerkungen und Kommentare lesen.
Der Bibeltext ist aber immer unendlich viel größer und weiter und tiefer als das, was ein anderer Christ zu diesem Text gedacht und geschrieben hat.
Irrglaube 2: „Ich verstehe die Bibel nur, wenn sie mir jemand erklärt“
Natürlich gibt es in der Bibel eine ganze Menge, was wir nicht verstehen. Oder Dimensionen, die wir mit unserem begrenzten Horizont und Wissen, nicht begreifen. Immer wieder, wenn wir Bibel lesen, tauchen Fragen auf, die wir beantwortet haben wollen. ABER: Es gibt erstaunlich Vieles, was wir auch ganz ohne Erklärungen und Zusatzwissen verstehen können. Wenn Ihr lest, dann konzentriert Euch nicht auf das, was Ihr nicht versteht, sondern auf das, was Ihr versteht. Gebt Gott die Chance, auf diese schlichte, einfache Weise zu Euch zu sprechen.
Und dann, wenn Ihr ein biblisches Buch mehrmals ohne zusätzliche Hilfen durchgelesen habt, dann holt Euch einen Kommentar, eine Studienbibel oder ein Andachtsbuch und arbeitet Eure Fragen ab und staunt über das, was andere Menschen in diesem Bibeltext alles entdeckt haben.
Und mein siebter und letzter Punkt (und den reiße ich jetzt nur noch ganz kurz an)
7. Die Bibel nicht allein lesen
Jaja, ich weiß: mein letzter Punkt war das genaue Gegenteil. Aber beides zusammen rockt erst wirklich:
- Die tägliche Bibellese alleine (zuerst ganz pur und ohne Hilfsmittel, dann auch gerne mithilfe von Kommentaren, Erklärungen u.v.m.)
- Das gemeinsame Bibellesen. Also das Bibellesen in der Gruppe. Sucht Euch eine Gruppe (oder gründet eine!), mit der Ihr wöchentlich oder zweiwöchentlich (oder zur Not auch monatlich) Bibel lest.
Das gemeinsame Lesen ist aus folgenden Gründen so hilfreich:
1. Zusammen bleibt man dran (es entsteht ein hilfreicher Druck, die Bibel wirklich zu lesen )
2. Zusammen macht‘s mehr Spaß (fast alle guten Dinge machen mehr Spaß, wenn man sie zusammen macht)
3. Zusammen sieht man Dinge, die einem sonst entgangen wären.
4. Zusammen fällt es leichter, die eigenen Gedanken zu entwirren (es gibt ein Zitat, das lautet: „Gedanken entwirren sich, wenn sie über die Lippen oder über eine Bleistiftspitze gehen“)
So. Was, wenn Ihr jetzt tatsächlich Lust bekommen habt, es mit dem Bibellesen nochmal neu zu probieren?
Dann schlage ich Euch ein Elf-Tages-Experiment vor (das passt sehr gut in zwei Wochen): Startet elf Tage lang mit dem Philipperbrief oder dem 2. Timotheusbrief (beide haben nur vier Kapitel und sind in 15-20 Minuten durchgelesen):
Tag 1: Lies den Brief in einer modernen Übersetzung (z.B. Neue Genfer Übersetzung, Neues Leben, Gute Nachricht => Bibleserver.com). Kaufe dir eine Studienbibel (ohne reinzuschauen; Empfehlung: „Begegnung fürs Leben. Die Studienbibel für jeden Tag.“)
Tag 2: Lies den Brief noch einmal
Tag 3: Lies den Brief noch einmal
Tag 4: Lies den Brief noch einmal (allerdings in einer anderen Übersetzung)
Tag 5: Lies den Brief noch einmal (diesmal wieder in der ursprünglichen Version)
Tag 6: Lies den Brief noch einmal. Anschließend beginne, ohne Blick in den Text, für dich den Inhalt des Briefes in wenigen Sätzen zusammenzufassen.
Tag 7: Lies den Brief noch einmal und schreibe deine wichtigsten Fragen auf, die sich bisher für dich beim Lesen ergeben haben.
Tag 8: Lies die Einleitung zum Brief in deiner Studienbibel und dann noch einmal den ganzen Brief ohne Studienbibel (also in deiner Bibel, mit der du angefangen hast)
Tag 9: Lies die Kapitel 1+2 mit Anmerkungen in deiner Studienbibel
Tag 10: Lies die Kapitel 3+4 mit Anmerkungen in deiner Studienbibel
Tag 11: Lies den Brief noch einmal abschließend ohne Studienbibel (also wieder in deiner Bibel, mit der du angefangen hast).
Und weil ich jetzt eh schon viel zu lang geredet habe, sage ich einfach bloß noch „Amen.“

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