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Liebe Grüne-Seite-Leser,

wir waren mal wieder (kurzfristig) auf der Suche nach einem Interessenten Artikel und haben entschieden euch über die Weiler Wärme eG zu informieren. Im Energieatlas von Baden Württemberg kann man folgendes nachlesen:
In Pfalzgrafenweiler hat sich eine Initiative gebildet mit dem Ziel, den Ort zu einem Bioenergiedorf umzuwandeln. Die Interessengemeinschaft hat zunächst ein Projektteam aufgestellt und in ehrenamtlicher Arbeit die Vorbereitung vorangetrieben. Für die Umsetzung der Maßnahme wurde schließlich eine Genossenschaft mit inzwischen ca. 800 Mitgliedern gegründet, die die gemeinsame Wärmenutzung voranbringen soll.

Auf der Homepage von WeilerWärme liest man folgendes:
Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, möglichst viele Bürger in Pfalzgrafenweiler mit günstiger Nahwärme und Strom zu versorgen. Durch den Einsatz effizienter Kraft-Wärme- Kopplung können wir den größten Teil unserer Energie aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugen und tragen dadurch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz bei. Wir schaffen in der Wärmeversorgung eine höhere Unabhängigkeit von Öl und Gas fremder Konzerne und tragen dazu bei, dass die Wertschöpfung größtenteils vor Ort bleibt. Dadurch wird die Gemeinde Pfalzgrafenweiler und die Region wirtschaftlich gestärkt.

Ein 28 Kilometer langes Nahwärmenetz, an das rund 550 Gebäude angeschlossen sind und ein Wärmevertrieb von 20000 Megawattstunden pro Jahr sind messbare Erfolge. Vor allem von den jüngsten Aktivitäten, dem Anschluss von 50 Gebäuden im Ortsteil Durrweiler, was einer Anschlussdichte von 90 Prozent entspricht, zeigte sich sogar der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller dem Letzt bei einem Besuch beeindruckt.

Neben der Nahwärme kann man als Bürger den WeilerStromtarif nutzen und über WeilerMobil stehen 7 Elektrofahrzeuge zur Verfügung, die im Car Sharing Prinzip gebucht werden können.

In Zahlen ausgedrückter Nutzen:

  • CO2-Einsparung p.a. (in CO2-Äquivalenten): Einsparung bisher: 5,3 Mio. l Heizöl und über 19.000 t CO2
  • Energieeinsparung p.a.: 16.000 MWh
  • Wertschöpfung: ca. 1 Mio. Euro jährlich für die Region, durch die eigene Aufarbeitung von natürlichen Rohstoffen zur Energiegewinnung, anstatt Abwanderung der Kosten für fossile Brennstoffe in Förderländer

Wir hoffen Euch mal wieder einen spannenden Impuls gegeben zu haben.

Besonders motivierend ist, dass der ursprüngliche Anstoß für dieses Projekt vom Umweltteam der Pfalzgrafenweiler Kirchengemeinde hervorging, im Rahmen des Projekts „Grüner Gockel“.

Es macht uns Mut in die Zukunft zu schauen, wenn man von solchen gelungenen Projekten hört.                                                                         

Der Ökoausschuss

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